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DIE LINKE in Freiburg

Infostand zum Thema Mieten

Der Kreisverband der Freiburger LINKEN wurde am 4.Juli 2007 - nur wenige Tage nach der Gründung der Bundespartei - gegründet. Ort der Gründungsveranstaltung war das DGB-Haus Freiburg.

Unser Kreisverband ist seitdem stetig am wachsen und zählt mittlerweile weit über 250 Mitglieder aus Freiburg und Umgebung. Wir veranstalten regelmäßige Mitgliedertreffen, Stadtteil-Stammtische und politische Abendveranstaltungen zu aktuellen Themen. Unsere Arbeit organisieren wir in regelmäßigen Plena (Siehe Termine) und unterschiedlichen Arbeitsgruppen.

Bei uns gibt es außerdem eine aktive Basisgruppe des Jugendverbands - Linksjugend ['solid] - und eine Ortsgruppe des Hochschulverbands - DIE LINKE.SDS.

Falls auch Ihr Lust habt, euch bei uns im Kreisverband einzubringen, kommt gerne einfach bei einem unserer Mitgliedertreffen vorbei oder informiert euch in unserer Kreisgeschäftsstelle in der Karlsstraße 10.

DIE LINKE in Südbaden

Auch im Freiburger Umland gibt es aktive Kreisverbänden von DIE LINKE

DIE LINKE. KV Breisgau-Hochschwarzwald

www.dielinke-breisgau.de

DIE LINKE. KV Emmendingen

www.die-linke-emmendingen.de

DIE LINKE. KV Lörrach

www.dielinke-loerrach.de

DIE LINKE. KV Ortenau

www.die-linke-ortenau.de


DIE LINKE.KV Waldshut

www.dielinke-waldshut.de


Termine


Aus dem Kreisvorstand...

Hier ist die Rundmail unseres Kreisvorstands an alle Mitglieder vom 22.04.22

- mit dem Statement zu den Missbrauchsfällen in DIE LINKE -

Liebe Genoss*innen,

die Nachrichten von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch in unserer Partei sind bestürzend und schockierend. Als Kreisverband verurteilen wir ein solches Handeln entschieden und erklären den Opfern unsere Solidarität. Als Partei sind wir alle mitverantwortlich für das, was den entsprechenden Personen angetan wurde, weil wir Machtmissbrauch, Übergriffigkeit und Mobbing geduldet und nicht thematisiert haben. Wir müssen uns dran machen, diese Defizite zu beseitigen.

In einer Partei, die für Emanzipation und Solidarität unter den Menschen steht, darf Machtmissbrauch und Gewalt keinen Platz haben. Doch müssen wir erkennen, dass strukturelle und inhaltliche Defizite den Raum geschaffen haben, in dem diese Übergriffe stattfinden konnten. Frauenplena und quotierte Redelisten sind zwar eine schöne Praxis, verkommen aber zu reinen Ritualen, wenn sie nicht von einer antipatriarchalen Kultur getragen werden.

DIE LINKE nimmt für sich in Anspruch, eine Plattform für all die Menschen zu sein, die keine Stimme haben, deren Stimme nicht gehört oder unterdrückt  wird. Zur Zeit werden wir diesem Anspruch nicht gerecht. Wir können nicht gegen Gewalt, Machtmissbräuche, Hierarchien und Sexismus kämpfen, solange wir dies bei uns selbst dulden. Es bleibt aber weiterhin eine notwendige Aufgabe, daran zu arbeiten.

Jede*r einzelne von uns kann etwas dazu beitragen. In einer bunten und vielfältigen Partei wie der unseren sind Kontroversen an der Tagesordnung. Wir müssen uns dafür einsetzen, Strukturen zu schaffen, in denen Fehlverhalten und Missbräuche offen angesprochen werden können, betroffene Personen Schutz erfahren und Täter zur Verantwortung gezogen werden. Während inhaltliche und politische Konflikte auf eine Art geklärt werden die von zwischenmenschlichem Respekt geprägt ist. In politischen Auseinandersetzungen ist die Grenze vom Sachlichen zum Persönlichen schnell einmal überschritten. Hier gilt es aufzupassen, denn vorschnelle Urteile, unbedachte Diskreditierungen können bereits ein Anfang zum Mobbing, zur Gewaltausübung sein.

Wir bedauern den Rücktritt von Susanne Hennig-Wellsow und wünschen Janine Wissler viel Kraft als vorerst alleinige Parteivorsitzende in dieser schwierigen Zeit.

Für uns gilt es besonders auch, die Parteistrukturen zu ändern. Wir haben hier in unserem  Kreisverband einen ersten Anfang gemacht mit flacheren Hierarchien und einem zweiwöchentlich stattfindenden, offenen Mitgliederplenum, in dem ein politischer Austausch stattfindet und Beschlüsse gefasst werden. Schon lange vor dem Bekanntwerden des Missbrauchs in Hessen haben wir begriffen, dass wir als Basisorganisation mit gutem Beispiel vorangehen müssen, wenn wir eine bessere Partei werden wollen.

Diese Partei soll eine Mitmachpartei sein, und wenn viele Menschen mitarbeiten, können elitäre Machtzirkel und Kaderschutz gar nicht erst entstehen. Wir wollen Konflikte und Probleme dann bearbeiten, wenn sie auftreten um nicht nur im Nachhinein Kritik zu üben, wenn Katastrophen eingetreten sind. Wir wünschen uns Strukturen, in denen sich alle gleichberechtig und offen einbringen können. Als Kreisverband wollen wir uns für eine gewaltfreie und antimachistische Parteikultur stark machen und bieten daher im Rahmen der Frühjahrspraxisakademie am 15. Mai einen Workshop zum Thema Awareness | Achtsamkeit an.

DIE LINKE ist die Partei, die als sozial-ökologische, feministische, emanzipatorische, sozialistische, antikapitalistische Kraft für eine bessere Gesellschaft, für eine bessere Welt kämpft. Wir sind weit davon entfernt, perfekt zu sein aber allen Unsicherheiten zum Trotze machen wir weiter:

Wir sind präsent auf den Straßen und Plätzen:

  • Am Freitag, den 22. April, ab 17 Uhr, Stand vor dem Stadttheater: Für körperliche Selbstbestimmung und für die Abschaffung des § 218
  • Am Sonntag, den 1. Mai, ab 11 Uhr mit einem Stand auf dem Stühlinger Kirchplatz, bei der Demo und der Kundgebung

Wir bilden uns weiter:

Wir machen uns für Frauen* und queere Menschen stark:

Wir wollen eine offene, konstruktive und selbstkritische Kultur in unserem Kreisverband, wir wollen ansprechbar sein. Deshalb: Melde dich zu Wort – mit Fragen, Unsicherheiten, Kritik, Anregungen, Ideen - alles hat seinen Platz.

Euer Kreisvorstand

Aktuelles


Aus dem Kreisvorstand...

Hier ist die Rundmail unseres Kreisvorstands an alle Mitglieder vom 22.04.22

- mit dem Statement zu den Missbrauchsfällen in DIE LINKE -

Liebe Genoss*innen,

die Nachrichten von sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch in unserer Partei sind bestürzend und schockierend. Als Kreisverband verurteilen wir ein solches Handeln entschieden und erklären den Opfern unsere Solidarität. Als Partei sind wir alle mitverantwortlich für das, was den entsprechenden Personen angetan wurde, weil wir Machtmissbrauch, Übergriffigkeit und Mobbing geduldet und nicht thematisiert haben. Wir müssen uns dran machen, diese Defizite zu beseitigen.

In einer Partei, die für Emanzipation und Solidarität unter den Menschen steht, darf Machtmissbrauch und Gewalt keinen Platz haben. Doch müssen wir erkennen, dass strukturelle und inhaltliche Defizite den Raum geschaffen haben, in dem diese Übergriffe stattfinden konnten. Frauenplena und quotierte Redelisten sind zwar eine schöne Praxis, verkommen aber zu reinen Ritualen, wenn sie nicht von einer antipatriarchalen Kultur getragen werden.

DIE LINKE nimmt für sich in Anspruch, eine Plattform für all die Menschen zu sein, die keine Stimme haben, deren Stimme nicht gehört oder unterdrückt  wird. Zur Zeit werden wir diesem Anspruch nicht gerecht. Wir können nicht gegen Gewalt, Machtmissbräuche, Hierarchien und Sexismus kämpfen, solange wir dies bei uns selbst dulden. Es bleibt aber weiterhin eine notwendige Aufgabe, daran zu arbeiten.

Jede*r einzelne von uns kann etwas dazu beitragen. In einer bunten und vielfältigen Partei wie der unseren sind Kontroversen an der Tagesordnung. Wir müssen uns dafür einsetzen, Strukturen zu schaffen, in denen Fehlverhalten und Missbräuche offen angesprochen werden können, betroffene Personen Schutz erfahren und Täter zur Verantwortung gezogen werden. Während inhaltliche und politische Konflikte auf eine Art geklärt werden die von zwischenmenschlichem Respekt geprägt ist. In politischen Auseinandersetzungen ist die Grenze vom Sachlichen zum Persönlichen schnell einmal überschritten. Hier gilt es aufzupassen, denn vorschnelle Urteile, unbedachte Diskreditierungen können bereits ein Anfang zum Mobbing, zur Gewaltausübung sein.

Wir bedauern den Rücktritt von Susanne Hennig-Wellsow und wünschen Janine Wissler viel Kraft als vorerst alleinige Parteivorsitzende in dieser schwierigen Zeit.

Für uns gilt es besonders auch, die Parteistrukturen zu ändern. Wir haben hier in unserem  Kreisverband einen ersten Anfang gemacht mit flacheren Hierarchien und einem zweiwöchentlich stattfindenden, offenen Mitgliederplenum, in dem ein politischer Austausch stattfindet und Beschlüsse gefasst werden. Schon lange vor dem Bekanntwerden des Missbrauchs in Hessen haben wir begriffen, dass wir als Basisorganisation mit gutem Beispiel vorangehen müssen, wenn wir eine bessere Partei werden wollen.

Diese Partei soll eine Mitmachpartei sein, und wenn viele Menschen mitarbeiten, können elitäre Machtzirkel und Kaderschutz gar nicht erst entstehen. Wir wollen Konflikte und Probleme dann bearbeiten, wenn sie auftreten um nicht nur im Nachhinein Kritik zu üben, wenn Katastrophen eingetreten sind. Wir wünschen uns Strukturen, in denen sich alle gleichberechtig und offen einbringen können. Als Kreisverband wollen wir uns für eine gewaltfreie und antimachistische Parteikultur stark machen und bieten daher im Rahmen der Frühjahrspraxisakademie am 15. Mai einen Workshop zum Thema Awareness | Achtsamkeit an.

DIE LINKE ist die Partei, die als sozial-ökologische, feministische, emanzipatorische, sozialistische, antikapitalistische Kraft für eine bessere Gesellschaft, für eine bessere Welt kämpft. Wir sind weit davon entfernt, perfekt zu sein aber allen Unsicherheiten zum Trotze machen wir weiter:

Wir sind präsent auf den Straßen und Plätzen:

  • Am Freitag, den 22. April, ab 17 Uhr, Stand vor dem Stadttheater: Für körperliche Selbstbestimmung und für die Abschaffung des § 218
  • Am Sonntag, den 1. Mai, ab 11 Uhr mit einem Stand auf dem Stühlinger Kirchplatz, bei der Demo und der Kundgebung

Wir bilden uns weiter:

Wir machen uns für Frauen* und queere Menschen stark:

Wir wollen eine offene, konstruktive und selbstkritische Kultur in unserem Kreisverband, wir wollen ansprechbar sein. Deshalb: Melde dich zu Wort – mit Fragen, Unsicherheiten, Kritik, Anregungen, Ideen - alles hat seinen Platz.

Euer Kreisvorstand