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Nachrichten aus dem Kreisverband


Bericht aus Berlin: Der Krieg in Afghanistan. Die Folgen einer gescheiterten Politik

Vortrag und Diskussion mit Tobias Pflüger am 1. September um 20 Uhr in der Gertrud-Luckner-Schule (Kirchstraße 4, Freiburg).

Das sich jetzt entwickelnde Drama in Afghanistan ist das Ergebnis einer falschen Politik. Frieden lässt sich nicht kaufen und Frieden kann nicht herbeigebombt werden.

Schon die Beteiligung am Einmarsch in Afghanistan war falsch und vor allem von Rachegedanken für den den Terroranschlag am 11. September motiviert.
 Aber wie schon so oft verhallten auch diesmal 20 Jahre lang die Ermahnungen und die Warnungen von Friedensbewegung, Menschenrechtsaktivist:innen, Geflüchtetenorganisationen und Gruppen der migrantischen Selbstorganisation ungehört.

Jetzt ist sie da, die große humanitäre Katastrophe und diese Bundesregierung tut so, als ob sie nichts davon hat wissen können. Dabei wurde sie seit der Abzug diskutiert wird, ständig darauf hingewiesen, dass die Situation in Afghanistan instabil ist und dass bei allen Abzugsplänen, die Ortskräfte und ihren Angehörigen, die Subunternehmer:innen der Bundeswehr, die Aktivist:innen für Menschenrechte, die Frauenrechtler:innen und Journalist:innen nicht vergessen werden dürfen.

Mit der jetzt beschlossenen Evakuierung wird die Bundesregierung ihrer Verantwortung nach 20 Jahren Kriegsbeteiligung nicht gerecht.

Tobias Pflüger, Bundestagsabgeordneter der LINKEN in Freiburg, befasst sich als Friedensaktivist seit dem ersten Tag mit diesem Einsatz und begleitet ihn als Mitglied im Verteidigungsauschuss kritisch seit seinem Einzug in den Bundestag vor vier Jahren. Er wird die aktuelle Lage aus seiner Sicht kommentieren, die zu erwartenden Folgen dieser Politik skizzieren und Ansätze einer friedlichen Außenpoltik beschreiben.


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