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Nachrichten aus dem Kreisverband


Der Fall Alessio - Brutalität hierarchischer Verantwortungslosigkeit

Alessio und sein Sozialarbeiter -  wie oft haben wir es schon erlebt: Schlimme Folgen schwerwiegender Versäumnisse werden auf den sogenannte Letztverantwortlichen abgewälzt - im Gesundheitsbereich etwa auf eine Pflegehelferin. Gröbste, immer wieder kritisierte Fehlentwicklungen werden nicht ernst genommen: Völlig unzureichende Personalbemessungen (kein Geld dafür da!), arrogantes Abwinken vorgetragener Risiken und zugleich dreiste Beschönigung und Vertuschung von Seiten von Amtsleitungen oder Geschäftsführungen.

Die einen tragen die Last täglicher oft bedrohlich schwerer persönlicher Verantwortung, die anderen in Amt und Würde untergraben in feiger Manier Professionalität und Motivation ihrer Mitarbreiter_innen: Auf kritischen Ungehorsam, wie berechtigt er auch sein mag, folgt regelmäßig die Abmahnung.

Der jetzt beschuldigte Sozialarbeiter täte gut daran, den Strafbefehl nicht anzunehmen und auf einer öffentlichen Hauptverhandlung zu bestehen. Er kann ganz sicher sein: Das öffentliche Interesse ist enorm.

Schließlich hätten wir auch von der Universitätskinderklinik und deren Kinderschutz-Zentrum erwartet, den behördlichen Anordnungen nicht Folge zu leisten, solange das bedrohte Kind nicht unter den Augen einer informierten Öffentlichkeit mit behördlicher Polizei-Gewalt aus dem Schutz der Klinik entfernt wird.

In diesem Zusammenhang: Schon lange fordern wir, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen - Kinderrechte und Elternrecht müssen endlich dem veränderten gesellschaftpolitischen Bewusstsein entsprechen.


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