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Nachrichten aus dem Kreisverband


So läuft die landesweite Mietenkampagne in Freiburg

Zum Housing Action Day, dem Start unserer Kampagne Mieten Runter!, haben wir eine bunte Kundgebung mit dem Miethai und eine Filmvorführung organisiert. Mit der Kundgebung wollten wir die Kampagne in die Stadt tragen und sichtbar sein. In Redebeiträgen haben wir die Schwerpunkte unserer Kampagne vorgestellt. Am Infostand konnten sich Interessierte mit Infomaterial versorgen. Verschiedene Interaktionsmöglichkeiten haben immer wieder Menschen angezogen, und wir haben einige gute Gespräche geführt.

Da wir, gerade am Anfang der Kampagne, auch sehr stark nach innen mobilisieren mussten, hatten wir uns entschlossen, am Abend gemeinsam den Dokumentarfilm Start Wearing Purple über die Kampagne Deutsche Wohnen und Co. Enteignen (DWE) anzuschauen. Der Film sollte uns eine Vorstellung geben, wie die Arbeit einer Kampagne abläuft und Motivation auslösen, eine ähnliche Kampagne in der eigenen Stadt/Land zu starten. Allerdings haben wir durch das Best-Practice-Beispiel aus Berlin gemerkt, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben. Wir sind jedoch weiter an dem Thema drangeblieben und haben auf der Frühjahrespraxisakademie Südbaden den Schwerpunkt Wohnen gesetzt. In einem Kampagnenworkshop mit Franziska Stier haben wir herausgefunden, wie unterschiedlich die Definitionen von Kampagnen sein können und was DWE erfolgreich gemacht hat. Für DWE ist die Kampagne „ein öffentlich ausgetragener Streit über einen begrenzten Zeitraum“, das heißt, die Öffentlichkeit ist der Ort, an dem der Konflikt ausgetragen wird. Bei einem Streit steht am Ende eine Lösung – sonst ist er nicht zu Ende. Das liefert eine sehr klare Zielvorgabe, nach der sich alle richten können und die motivierend nach innen und außen wirkt. Da das ursprüngliche Ziel, einen Volksantrag für einen Mietendeckel zu erwirken, nicht mehr möglich ist, fehlt zunächst die langfristige Agenda, von der sich Sprungbrettkämpfe ableiten lassen. 

Als KV haben wir uns daher darauf verständigt, dass es notwendig ist, über unseren Kampagnenbegriff zu diskutieren, wohnungspolitische Debatten zu führen, den Kontakt zu lokalen Bündnissen und Initiativen auszubauen und die lokalen Konflikte besser kennenzulernen. Daraus, so unsere Hoffnung, ergeben sich Sprungbrettkämpfe und eine Bewegung, die realistisch für eine radikale Idee kämpft.

 

Mit der weiteren Umsetzung der landesweiten Mietenkampagne, beschäftigt sich unsere AG Wohnen & Mieten, in der auch Du gerne mitarbeiten kannst!

Termine


So läuft die landesweite Mietenkampagne in Freiburg

Zum Housing Action Day, dem Start unserer Kampagne Mieten Runter!, haben wir eine bunte Kundgebung mit dem Miethai und eine Filmvorführung organisiert. Mit der Kundgebung wollten wir die Kampagne in die Stadt tragen und sichtbar sein. In Redebeiträgen haben wir die Schwerpunkte unserer Kampagne vorgestellt. Am Infostand konnten sich Interessierte mit Infomaterial versorgen. Verschiedene Interaktionsmöglichkeiten haben immer wieder Menschen angezogen, und wir haben einige gute Gespräche geführt.

Da wir, gerade am Anfang der Kampagne, auch sehr stark nach innen mobilisieren mussten, hatten wir uns entschlossen, am Abend gemeinsam den Dokumentarfilm Start Wearing Purple über die Kampagne Deutsche Wohnen und Co. Enteignen (DWE) anzuschauen. Der Film sollte uns eine Vorstellung geben, wie die Arbeit einer Kampagne abläuft und Motivation auslösen, eine ähnliche Kampagne in der eigenen Stadt/Land zu starten. Allerdings haben wir durch das Best-Practice-Beispiel aus Berlin gemerkt, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben. Wir sind jedoch weiter an dem Thema drangeblieben und haben auf der Frühjahrespraxisakademie Südbaden den Schwerpunkt Wohnen gesetzt. In einem Kampagnenworkshop mit Franziska Stier haben wir herausgefunden, wie unterschiedlich die Definitionen von Kampagnen sein können und was DWE erfolgreich gemacht hat. Für DWE ist die Kampagne „ein öffentlich ausgetragener Streit über einen begrenzten Zeitraum“, das heißt, die Öffentlichkeit ist der Ort, an dem der Konflikt ausgetragen wird. Bei einem Streit steht am Ende eine Lösung – sonst ist er nicht zu Ende. Das liefert eine sehr klare Zielvorgabe, nach der sich alle richten können und die motivierend nach innen und außen wirkt. Da das ursprüngliche Ziel, einen Volksantrag für einen Mietendeckel zu erwirken, nicht mehr möglich ist, fehlt zunächst die langfristige Agenda, von der sich Sprungbrettkämpfe ableiten lassen. 

Als KV haben wir uns daher darauf verständigt, dass es notwendig ist, über unseren Kampagnenbegriff zu diskutieren, wohnungspolitische Debatten zu führen, den Kontakt zu lokalen Bündnissen und Initiativen auszubauen und die lokalen Konflikte besser kennenzulernen. Daraus, so unsere Hoffnung, ergeben sich Sprungbrettkämpfe und eine Bewegung, die realistisch für eine radikale Idee kämpft.

 

Mit der weiteren Umsetzung der landesweiten Mietenkampagne, beschäftigt sich unsere AG Wohnen & Mieten, in der auch Du gerne mitarbeiten kannst!

Kontakt

DIE LINKE. KV Freiburg

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Kreisgeschäftsstelle
Karlstr. 10
79104 Freiburg
Tel: 0761-29 28 07 30
info@dielinke-freiburg.de

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So läuft die landesweite Mietenkampagne in Freiburg

Zum Housing Action Day, dem Start unserer Kampagne Mieten Runter!, haben wir eine bunte Kundgebung mit dem Miethai und eine Filmvorführung organisiert. Mit der Kundgebung wollten wir die Kampagne in die Stadt tragen und sichtbar sein. In Redebeiträgen haben wir die Schwerpunkte unserer Kampagne vorgestellt. Am Infostand konnten sich Interessierte mit Infomaterial versorgen. Verschiedene Interaktionsmöglichkeiten haben immer wieder Menschen angezogen, und wir haben einige gute Gespräche geführt.

Da wir, gerade am Anfang der Kampagne, auch sehr stark nach innen mobilisieren mussten, hatten wir uns entschlossen, am Abend gemeinsam den Dokumentarfilm Start Wearing Purple über die Kampagne Deutsche Wohnen und Co. Enteignen (DWE) anzuschauen. Der Film sollte uns eine Vorstellung geben, wie die Arbeit einer Kampagne abläuft und Motivation auslösen, eine ähnliche Kampagne in der eigenen Stadt/Land zu starten. Allerdings haben wir durch das Best-Practice-Beispiel aus Berlin gemerkt, dass wir noch einiges an Arbeit vor uns haben. Wir sind jedoch weiter an dem Thema drangeblieben und haben auf der Frühjahrespraxisakademie Südbaden den Schwerpunkt Wohnen gesetzt. In einem Kampagnenworkshop mit Franziska Stier haben wir herausgefunden, wie unterschiedlich die Definitionen von Kampagnen sein können und was DWE erfolgreich gemacht hat. Für DWE ist die Kampagne „ein öffentlich ausgetragener Streit über einen begrenzten Zeitraum“, das heißt, die Öffentlichkeit ist der Ort, an dem der Konflikt ausgetragen wird. Bei einem Streit steht am Ende eine Lösung – sonst ist er nicht zu Ende. Das liefert eine sehr klare Zielvorgabe, nach der sich alle richten können und die motivierend nach innen und außen wirkt. Da das ursprüngliche Ziel, einen Volksantrag für einen Mietendeckel zu erwirken, nicht mehr möglich ist, fehlt zunächst die langfristige Agenda, von der sich Sprungbrettkämpfe ableiten lassen. 

Als KV haben wir uns daher darauf verständigt, dass es notwendig ist, über unseren Kampagnenbegriff zu diskutieren, wohnungspolitische Debatten zu führen, den Kontakt zu lokalen Bündnissen und Initiativen auszubauen und die lokalen Konflikte besser kennenzulernen. Daraus, so unsere Hoffnung, ergeben sich Sprungbrettkämpfe und eine Bewegung, die realistisch für eine radikale Idee kämpft.

 

Mit der weiteren Umsetzung der landesweiten Mietenkampagne, beschäftigt sich unsere AG Wohnen & Mieten, in der auch Du gerne mitarbeiten kannst!