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Aktuelles aus dem Kreisverband

Lesung und Gespräch mit Simon Sahner und Daniel Stähr Freitag, 17.01. um 19 Uhr im Cargo-Theater in der HASLACHER STRAẞE 15 Wir müssen anders über Geld und Wirtschaft sprechen, wenn wir zu einem gerechteren Miteinander gelangen wollen: Weiterlesen

Freiburg, 12. Januar 2025 Vinzenz Glaser, Bundestagskandidat der Partei Die Linke im Wahlkreis Freiburg, erklärt seine Solidarität mit den antifaschistischen Protesten in Riesa am 11. Januar 2025 und verurteilt die schwere Verletzung von Nam Duy Nguyen, Landtagsabgeordneter aus Leipzig, durch Polizeigewalt. Dieser war als Parlamentarischer… Weiterlesen

Wir mit Vinz!

Pressemitteilung: Der Vorstand der Partei die Linke Freiburg unterstützt die Kandidatur von Vinzenz Glaser als Kandidat für die Bundestagswahl 2025 „Vinzenz Glaser ist in verschiedenen sozialen Bewegungen aktiv. Ihn treiben allen voran die Themen der sozialen Gerechtigkeit, der Klimaschutz und die internationale Solidarität um. Verbinden konnte… Weiterlesen

Lorenz Gösta Beutin (Die Linke) erklärt zu COP29: „Die Welt-Klima-Konferenz ist ein Sieg der Konzerne und Superreichen, des fossilen Kapitals und eine Niederlage der Menscheit“. Weiterlesen

Vergangenen Donnerstag hat die Mehrheit der Abgeordneten des Deutschen Bundestages eine Resolution mit dem Titel "Nie wieder ist jetzt: Jüdisches Leben in Deutschland schützen, bewahren und stärken" verabschiedet. Zuvor war diese unter anderen von in Deutschland lebenden jüdischen Künstler*innen, Au­to­r*in­nen und Wissenschaftler*innen, wie auch… Weiterlesen

Donald Trump ist der nächste Präsident der Vereinigten Staaten. Damit sitzt ein waschechter Faschist im Weißen Haus und wird den Staatsapparat mit einer Horde ultrakonservativer MAGA Aktivist*innen weiter aushöhlen, Rechte beschränken, seine Macht missbrauchen. Das bedeutet insbesondere viel Leid, Schmerz und Unrecht für die Menschen, die… Weiterlesen

Am Donnerstag, 24.10.2024, wurde eine Veranstaltung des Referats gegen Rassismus, der Free Congo Gruppe und der Students for Palestine kurzfristig verboten und anschließend von der Polizei geräumt. Thema der Veranstaltung war die Vorführung des Films “Concerning Violence” (*) über historische, antikoloniale Kämpfe entlang der Gedanken des… Weiterlesen

Lesung mit Zachary Gallant (Co-Autor) Mittwoch, 2.10.2024, 18:30 Uhr, Hebelschule (Stühlinger) Was bedeuten die Verbrechen von Nazi-Deutschland heute für jüdische Menschen sowie für Deutsche? Überlebende der Nazi-Zeit gibt es kaum noch – weder auf Seite der Opfer noch auf Seite der Schuldigen. Und doch bedeutet das Versterben dieser Generation… Weiterlesen

Kampagne „Mieten runter“ mit der Sammlung von Unterschriften für den Volksantrag auch in Freiburg unterstützen. Hier könnte ihr sie abgeben: Weiterlesen

Gehen wir an den Anfang: Alljährlich treffen sich in Ungarn – regiert von der rechtsextremen, homo- und transfeindlichen Fidesz-Partei militante, gewalttätige Neonazis aus gesamt Europa, um die Massenmörder des Dritten Reiches zu feiern. Das Fest wird jedes Jahr benutzt, um unzählige Straftaten zu begehen, neonazistische Vernetzung voranzutreiben… Weiterlesen

Kommentare unserer Mitglieder

Neoliberalismus,Finanzkapitalismus und was dann? (1)

Seit den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts erlangte die neoliberale Globalisierung die gesellschaftlich-politische Hegemonie. Auf diese Weise wurde zwar für viele kapitalistische Unternehmen die Effizienz der Produktion und Zirkulation des Kapitaleinsatzes gesteigert, es wurde jedoch der Finanzkapitalismus hervorgebracht, in dem Investitionen und die Nachfrage blockiert wurden. Mit der Finanzkrise 2007/2008 war es vorbei mit dem Glücksversprechen des Neoliberalismus für die Lohnabhängigen aber auch für große Teile der Mittelklasse. Sie mussten erfahren, dass es im Finanzkapitalismus nicht gerecht zugeht, sondern die Einkommens- und Vermögensverhältnisse sich zu ihren Lasten massiv verändern. Ein weiteres Versprechen der Nachkriegszeit war der gesellschaftliche Aufstieg der Lohnabhängigen und großer Teile der Mittelklasse. Inzwischen wurde vielen Menschen vor Augen geführt, dass auch dieses Versprechen keine Gültigkeit mehr hat. Arbeitslosigkeit, soziale Unsicherheit und krass unsoziale Einkommens- und Vermögensverhältnisse haben sich inzwischen etabliert und zu Perspektivlosigkeit vieler Bürgerinnen und Bürger geführt. Auf dieser Basis entwickelte sich eine Wut gegen die herrschende Politik. Allerdings entstand nicht das Bewusstsein, dass der Gegensatz von Kapital und Arbeit die Grundlage der Probleme darstellt, sondern es entwickelte sich ein Bündel von Ressentiments, die rechtpopulistisch aufgeladen wurden. Der Rechtpopulismus will die Wiederherstellung des „wahren Volkes“ als Kampf gegen „parasitäre“ Transferempfänger insbesondere bei Ausländern und Zugewanderten. 

Diese Charakterisierung der Bewusstseinsformen größerer Teile der Bevölkerung sollte der Ansatzpunkt der Eingriffe linker Politik sein. Die Erfahrung von Kontrollverlusten und sozialer Unsicherheit müssen heute umfassend angegangen werden angesichts der krisenhaften ökonomisch-sozialen Verwerfungen. Neben der Demokratisierung des Erwerbslebens muss es darum gehen, das Wohnen, die mobile Pflege, das Bildungswesen und viele andere Mangelbereiche massiv zu unterstützen und insbesondere hohe Einkommen und hohe Vermögen zu diesem Zweck stärker zu belasten. Es muss gerade von der Linken darauf hingearbeitet werden ein, wie Marx es genannt hat, „enormes Bewusstsein“ zu erreichen. Das bedeutet, dass die sozialen Verhältnisse Schritt für Schritt dem Einfluss der Kapitalinteressen entzogen werden müssen und eine Demokratisierung aller Lebensbereiche zu erreichen ist. Wenn es der rechtspopulistischen und reaktionären Bewegung gelingt, die anstehende soziale Frage von rechts zu besetzen, dann ist der Kapitalismus weit davon entfernt ein dynamisches und sozial zukunftsfähiges Gleichgewicht zu finden. Schon Marx stellt fest: „Eine Gesellschaft findet nun mal nicht ihr Gleichgewicht, bis sie sich um die Sonne der Arbeit dreht.“ (MEW-Band 18 S.570)

 (1)Die Grundlage dieses Kurzaufsatzes ist der Text: Joachim Bischoff u.a. Die Anatomie und Zukunft der bürgerlichen Gesellschaft, VSA-Verlag, Hamburg 2018

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